Warum Videospiele gut für Sie sind!

Videospiele haben oft zu Unrecht einen schlechten Ruf. Bestimmt kennen auch Sie einige Vorurteile über Videospiele, beispielsweise dass sie Kinder aggressiv machen und sie vom realen Leben abschotten. Natürlich kommt es bei Videospielen auch auf den richtigen Umgang damit an. Aber generell sollten Sie wissen, dass Videospiele zahlreiche Vorteile bieten.

Videospiele verbessern die motorischen Fähigkeiten

Durch die schnellen Handlungsabläufe bei Videospielen wird die Hand-Auge Koordination der Spieler geschult und ihre motorischen Fähigkeiten werden verbessert , meint http://www.rot-weiss-erfurt-junioren.de/. In einer Studie des Beth Israel Medical Centre in New York wurde nachgewiesen, dass Ärzte die regelmäßig nach Feierabend zockten weniger Fehler beim Operieren machten als Ihre Kollegen, die keine Konsole besitzen. Besonders gilt das für videoendoskopische Anwendungen, bei denen Ärzte auf eine Art Joystick zurückgreifen müssen, um die Kamera zu steuern. Aber auch bei Kindern wird durch Videospiele die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten begünstigt. Das gilt besonders für Spiele, bei denen die Kinder aktiv gefordert sind und die Spielfiguren über Hindernisse etc. leiten müssen. Nicht zu vergessen natürlich die Sport-Spiele, die man zum Beispiel an der Wii-Konsole von Nintendo finden kann.

Videospiele verbessern das Gedächtnis und die Kreativität

Es wurde mittlerweile durch zahlreiche Studien bewiesen, dass Videospiele das Gedächtnis und die Kreativität der Spieler fördern können. Inwieweit das möglich ist hängt natürlich auch vom Genre ab. Als besonders gut für das Denkvermögen gelten Strategiespiele, bei denen die Spieler Entscheidungen treffen müssen, die bestimmte Konsequenzen haben. Dann gibt es auch noch Spiele, die die Kreativität fördern, wenn beispielsweise ein Lösungsweg gefunden werden muss. Auch 3D-Animationen und tolle Grafiken stimulieren die Kreativität der Spieler. Vermehrt kommen Videospiele auch bei älteren Menschen als eine Form von Therapie zum Einsatz.

Videospiele verbessern das Sehvermögen

Diese Behauptung gilt insbesondere für Action-Videospiele. Mit diesen können Spieler die Kontrastempfindlichkeit der Augen verbessern. Das ist besonders für nächtliche Autofahrten von Vorteil. Spieler von Action-Videospielen tun sich leichter die verschiedenen Grauschattierungen zu unterscheiden. Es ist also tatsächlich möglich seine Augen durch Videospiele zu trainieren. Die Kontrastempfindlichkeit gehört zu den häufigsten Sehproblemen, die mit zunehmendem Alter auftreten.

Videospiele verbessern Symptome von Depressionen

Natürlich können Videospiele keinen Psychotherapeuten ersetzen, aber es ist tatsächlich möglich mit Videospielen den Gemütszustand von depressiven Patienten zu beeinflussen. Besonders sinnvoll sind dabei natürlich Videospiele, bei denen die Spieler Erfolgserlebnisse haben. In Neuseeland wurde beispielsweise das Spiel SPARX entwickelt, um Teenager mit Depressionen zu behandeln. Diese wurden dazu in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt die klassische Gesprächstherapie, während die andere Gruppe SPARX spielte. Dabei geht es darum mit einem virtuellen Avatar in einer imaginären Welt böse Charaktere und Gedanken zu zerstören. Tatsächlich galten 44% der behandelten Teenager nach der Therapie als geheilt, während die Erfolgsquote bei der klassischen Therapie nur 26% betrug.

Videospiele lindern Schmerzen

Bei Patienten mit chronischen Schmerzen wurde durch das Spielen von Videospielen eine Reduzierung der Stress- und Schmerzsymptome festgestellt. Bei Menschen mit schweren Verbrennungen konnten die Schmerzen sogar um 30% bis 50% gelindert werden. Forscher führen das auf den Ausstoß von Endorphinen, also Glückshormonen zurück. In einer virtuellen Umgebung können die Spieler ihre Schmerzen im wahrsten Sinne des Wortes für einige Stunden „vergessen“ und ganz in die Rolle eines anderen Charakters schlüpfen. Videospiele schaffen positive Erfolgserlebnisse und steigern so auch das Selbstbewusstsein und die Immunabwehr der Patienten. Das führt wiederum zu einem schwächeren Schmerzempfinden.